Politische Bildung im Märkischen Viertel

Potenziale und Ansatzpunkte politischer Bildung im Quartier “Märkisches Viertel”

Die politische Bildungsarbeit steht im Märkischen Viertel am Startpunkt. Das Viertel ist geprägt von einer zunehmenden Polarisierung der Bewohnerinnen und Bewohner, die die Wahrnehmung von Sicherheit und Zusammenhalt ins Negative lenkt. Politische Bildungsarbeit hat das Potential zwischen verschiedenen Gruppen Kontakt und Verständnis aufzubauen und ist damit ein bedeutsames Element der zukünftigen Quartiersentwicklung. Im Rahmen dieses Workshops wollen wir anhand konkreter Beispiele sozialraumorientierter politischer Bildungsarbeit konkrete Ansätze und Wege hin zu einer politischen Bildung im Märkischen Viertel identifizieren. Dabei werden die Themen, die sich im Projekt als relevant herausgestellt haben, in den Fokus gerückt.

Folgende Fragen werden im Workshop diskutiert:

  • Welche Ansätze politischer Bildung können den Zusammenhalt der Nachbarschaft stärken,  Integration vorantreiben, Bewohnerinnen und Bewohner bewegen sich zu engagieren, Teilhabe erhöhen, Familien und insbesondere Kinder und Jugendliche unterstützen und zwischen Sprachbarrieren übersetzen?
  • Was könnten Angebote politische Bildung im Kontext des Märkischen Viertel für welche Zielgruppen erreichen, was nicht? Welche Erfahrungswerte mit Angeboten politischer Bildung gibt es bisher im MV mit welchen Zielgruppen? Wie können die Zielgruppen (u. a. Zugewanderte, Frauen, Kinder und Jugendliche) für solche Angebote erreicht werden?
  • Welche Bedarfe bestehen auf Ebene der Organisationen für politische Bildung? Welche konkreten Programme und Träger gibt es, über die Angebote der politischen Bildung im Märkischen Viertel umgesetzt werden können?

Datum:

28.10.2019

Ort:

FACE Familienzentrum, Wilhelmsruher Damm 159, 13439 Berlin

Kontakt:

Tobias Stapf
t.stapf@minor-kontor.de

Tobias Stapf – „Politische Bildung im Märkischen Viertel“, Projektpräsentation:

Download als PDF (0,3 MB)

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Lösungswege Quartier“ statt.

Das Projekt wird durch die Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.