Warteliste für die Fachtagung
Die Zukunft der Migrationsberatung in den Sozialen Medien >< analog & digital

Für den Nachmittag bitten wir die Teilnehmenden sich für einen Workshop je Runde anzumelden (siehe Beschreibung der Workshops unten).

Die Anmeldung für die Tagung ist aktuell aufgrund der begrenzten Kapazitäten der Veranstaltungsräume geschlossen. Sie können sich allerdings weiterhin auf der Warteliste eintragen. Wir benachrichtigen Sie so schnell wie möglich, wenn weitere Teilnahmeplätze frei werden. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis. Änderungen im Programmablauf und bei der Zuordnung zu den Workshops sind vorbehalten.

Datum:

06.09.2019
09:00 – 17:00 Uhr

Ort:

Alte Feuerwache, Axel-Springer-Straße 40/41, 10969 Berlin

Kontakt:

Anna Bielicka
neu-in-berlin@minor-kontor.de
+49 (0)30 39 74 42 29

Workshopauswahl

Bitte registrieren Sie sich für einen Workshop je Runde.

Workshoprunde 1

Workshop 1.1 – Wie Datenanalyse von Social Media Daten die Beratungsarbeit unterstützen kann

Johannes Müller, CorrelAid, und Kareem Elcheikh, Projekt „Neu in Berlin

CorrelAid ist ein Netzwerk von 650 ehrenamtlichen DatenanalystInnen, die Volunteering-Projekte mit kleinen und großen gemeinnützigen Organisationen (u.a. Ashoka, europäisches Jugendparlament, streetfootballworld) durchführen. Am Beispiel der Arbeit von CorrelAid mit den Projekten „Neu in Berlin“ und „Migrationsberatung 4.0“ zeigt dieser Workshop die Ansätze und Potentiale der Datenanalyse in den sozialen Medien für die Beratungsarbeit auf.

Workshop 1.2 – DSGVO-konforme Social-Media-Präsenzen für die Beratungsarbeit

Agnieszka Skwarek, Projekt „Migrationsberatung 4.0

Das Projekt Migrationsberatung 4.0 berät EU-Neuzugewanderte aufsuchend in den sozialen Medien zum Thema Arbeit in Deutschland und beschäftigt sich intensiv damit, wie gerade die rechtlichen Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung bei der Arbeit in den sozialen Medien beachtet werden können. Das Team möchte in diesem Workshop praktische Lösungen für die Einrichtung DSGVO-konformer Präsenzen in den sozialen Medien vorstellen und mit dem Publikum diskutieren.

Workshop 1.3 – Wie können Digitalisierungsstrategien in Migrationsberatungseinrichtungen umgesetzt werden?

Katarina Peranic, D3 – so geht digital

„D3 – so geht digital“ ist eine Initiative der Stiftung Bürgermut, die über verschiedenste digitale und analoge Plattformen, Kanäle und Veranstaltungenengagierten Menschen aus dem sozialen Sektor die Möglichkeit bietet, sich über ihre digitalen Strategien, Herausforderungen und Lösungen auszutauschen und sich gegenseitig voranzubringen. Anhand von Praxisbeispielen für gewinnbringende Digitalisierungsprojekte aus unterschiedlichen Bereichen bietet dieser Workshop die Möglichkeit für den Austausch über den Umgang mit der Digitalisierung speziell in der Migrationsberatung.

Workshoprunde 2

Workshop 2.1 – Innovative Informationsangebote in den sozialen Medien: erste Erfahrungen mit dem Chatbot „Wohnen in Berlin“

Maëlle Dubois und Anna Bielicka, Projekt „Neu in Berlin

Angesichts des angespannten Wohnungsmarktes in der Hauptstadt ist das Thema „Wohnen in Berlin“ eines der am häufigsten diskutierten Themen unter Neuzugewanderten, speziell in den sozialen Medien. Um dem Mangel an mehrsprachigen, verlässlichen Informationen über Wohnungssuche und Mietrechtsfragen zu begegnen, entwickelte und testete das Projekt „Neu in Berlin“ einen mehrsprachigen Chatbot für den Einsatz auf Facebook und möchte sich in diesem Workshop mit dem Publikum über den Entwicklungsprozess, die Wirkung und Einsatzmöglichkeiten für solche Angebote austauschen.

Workshop 2.2 – Reputationsaufbau in den sozialen Medien in Online-Communities von Neuzugewanderten

Cristina Faraco Blanco, La Red und Rossina Ferchichi, Projekt „Migrationsberatung 4.0

Die digitalen Netzwerke und Foren von Neuzugewanderten in den sozialen Medien sind höchst fluide und ständigen Änderungen unterworfen, was für institutionelle Akteure eine ständige Orientierungsaufgabe darstellt. Zusätzlich wird die Präsenz institutioneller Akteure in vielen Online-Communities von Neuzugewanderten oft skeptisch gesehen. Migrantenselbstorganisation La Red e.V. und das Projekt „Migrationsberatung 4.0“ möchten sich in diesem Workshop mit dem Publikum austauschen, wie institutionelle Akteure eine positive Reputation in den sozialen Medien aufbauen und in einen interaktiven Austausch mit ihrer Zielgruppe treten können.

Workshop 2.3 – Entwicklung und Einsatz multimedialer Informationsformate für die sozialen Medien

Mosjkan Ehrari, Handbook Germany

Soziale Medien leben unter anderem vom Unterhaltungswert ihrer ständig wechselnden Inhalte. Die Engagement-Raten bestimmen, was die Nutzer*innen sehen. In diesem Kontext wichtige Informationen über, gerade für Neuzugewanderte und Geflüchtete, so zentrale Themen wie Aufenthaltsrecht oder Sozialgesetzgebung effektiv zu verbreiten, ist keine leichte Aufgabe. In Zusammenarbeit mit Communities von Geflüchteten und Neuzugewanderten hat Handbook Germany eine Vielzahl von Medienformaten zu diesen Themen produziert und diese erfolgreich in den sozialen Netzwerken verbreitet. Wie diese Medien bei Handbook Germany entwickelt werden und wie Beratungseinrichtungen sie einsetzen können ist Thema dieses Workshops.