Das neue mehrsprachige Digitale Willkommenszentrum wird bei der „Hello Digital Welcome Center“ Veranstaltung vorgestellt. Die Plattform wurde im Rahmen des Projektes Partizipation Digital entwickelt, um einen verbesserten Zugang zu Informationen und Unterstützungsangebote für Neuberliner*innen zu bieten. Fachliche Inputs der Veranstaltung sind:
- Cansel Kiziltepe: Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung
- Katarina Niewiedzial: Beauftragte des Berliner Senats für Partizipation, Integration und Migration
- Ebru Taşdemir: Journalistin
- Marcus Weichert: Geschäftsführer Regionaldirektion BA Berlin-Brandenburg
- Susanne Lambert & Mandeep Karn: Community Advisors
- Niharika Wandrekar: Digital Strategist & Community Advisor
- Nora Sgraja: Sozialarbeiterin, Zentrum ÜBERLEBEN
- Elena A. Kalogeropoulos: E K & the good lab
Mit dem Launch des Digitalen Willkommenszentrums Berlin wurde sichtbar, wie digitale Verwaltungsangebote aus den Erfahrungen einer vielfältigen Stadtgesellschaft heraus nutzerfreundlicher, verständlicher und zugänglicher gestaltet werden können.
Ein besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf den Beiträgen der Community Advisors. Sie berichteten aus eigener Perspektive, wie herausfordernd das Ankommen in Berlin sein kann, wenn Informationen über viele Stellen verteilt, schwer verständlich oder nur über persönliche Netzwerke zugänglich sind. Ihre Erfahrungsberichte machten deutlich: Es fehlt nicht immer an Informationen – häufig fehlt es an Orientierung, Vertrauen und klaren nächsten Schritten.
Diese Perspektiven waren nicht nur Teil der Veranstaltung, sondern zentral für die Entwicklung des Digitalen Willkommenszentrums. Im Projekt Partizipation Digital wurde die Plattform gemeinsam mit Community Advisors, Beratungsstellen und dem Projektteam entwickelt. In Workshops, Tests und Rückmeldeschleifen flossen praktische Erfahrungen direkt in Struktur, Sprache, Nutzerführung und Funktionslogik der Plattform ein.
Damit zeigt das Digitale Willkommenszentrum exemplarisch, wie partizipative Entwicklung zu besseren digitalen Zugängen führen kann – nicht nur für Neuberliner*innen, sondern für die gesamte Stadtgesellschaft. Vielfalt wurde im Entwicklungsprozess nicht als Sonderfall verstanden, sondern als Qualitätsmaßstab für digitale Verwaltung, die für möglichst viele Menschen funktioniert.