Titelbild der Veröffentlichung Partizipativ digitalisiert. Es zeigt die erste Seite der Veröffentlichung

Partizipativ Digitalisiert

Ko-Kreation mit Zugewanderten als Schlüssel für bessere digitale Verwaltungsangebote

Nicola Andersson, Maëlle Dubois, Tobias Stapf, April 2026

Wie können digitale Verwaltungsangebote so entwickelt werden, dass sie für möglichst viele Menschen verständlich, zugänglich und tatsächlich nutzbar sind? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Working Papers „Partizipativ digitalisiert“.

Die Publikation zeigt am Beispiel des Projekts „Partizipation Digital“ und der Entwicklung des Digitalen Willkommenszentrums Berlin, wie die Perspektiven von Zugewanderten systematisch in digitale Entwicklungsprozesse eingebunden werden können. Im Fokus steht das Community Advisory Panel, in dem Neuzugewanderte ihre Erfahrungen, Bedarfe und Rückmeldungen in die Konzeption, Struktur, Sprache und Funktionen des digitalen Angebots einbringen.
Das Working Paper richtet sich an Akteur*innen aus Verwaltung, Politik, Digitalisierung, Beratungspraxis, Integrationsarbeit und Zivilgesellschaft. Es ist besonders relevant für alle, die digitale Verwaltungsangebote nutzungsfreundlicher gestalten, Zielgruppen wirksam beteiligen und neue digitale Barrieren vermeiden möchten.

Die zentrale Erkenntnis: Gute Verwaltungsdigitalisierung entsteht nicht allein durch Technik oder Standards. Sie braucht echte Beteiligung, institutionelle Offenheit und die Bereitschaft, Nutzerperspektiven frühzeitig und kontinuierlich in Entwicklungsprozesse einzubeziehen.

Kontakt:

Tobias Stapf
padi@minor-kontor.de

Weitere Informationen:

24 Seiten

Bezugsmöglichkeiten:

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Diese Publikation wurde im Rahmen des Projektes Partizipation Digital veröffentlicht.

Das Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union finanziert.

Das Projekt wird umgesetzt in Partnerschaft mit der Beauftragten des Berliner Senats für Partizipation, Integration und Migration.