Plattformarbeit fair gestalten
Praxisansätze für gerechte Arbeitsbedingungen in der Plattformökonomie
Anna-Elisabeth Hampel, Franziska Loschert, Maria Ebenhöh, März 2025
Anna-Elisabeth Hampel, Franziska Loschert, Maria Ebenhöh, März 2025
Plattformarbeit ist ein wachsender Bestandteil und ein Experimentierfeld der digitalen Arbeitswelt – mit Chancen für neue Zugänge zum Arbeitsmarkt, aber auch mit erheblichen Risiken für faire Arbeitsbedingungen und Einschränkungen bei der arbeitsvermittelten Teilhabe. Diese Publikation rekapituliert zentrale Forschungsergebnisse aus dem Projekt „Chancengerechte Plattformarbeit“ und beleuchtet, wie Plattformarbeit mit Teilhabe- und Ausschlussprozessen auf dem Arbeitsmarkt zusammenhängt. Neben einem Überblick über regulatorische Herausforderungen und Handlungsfelder werden auch konkrete Ansätze zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen aufgezeigt, die gemeinsam mit Plattformarbeiter*innen, Plattformbetreibern sowie Akteur*innen aus Politik, Gewerkschaften, Wissenschaft und Zivilgesellschaft im Rahmen eines partizipativen Dialogverfahrens entwickelt wurden. Diese Ansätze zielen darauf ab, Plattformarbeiter*innen besser zu vernetzen, über ihre Rechte zu informieren und ihre Möglichkeiten zur kollektiven Interessensvertretung zu stärken – als Voraussetzung für eine sozial gerechte Plattformarbeit. In der Publikation werden Handlungsmöglichkeiten in drei konkreten Schlüsselbereiche dargestellt: die Einrichtung sicherer Kommunikationskanäle für Plattformarbeiter*innen gemäß Artikel 20 der EU-Plattformarbeits-Richtlinie; Plattformbeiräte als mögliche Form der Mitbestimmung für solo-selbstständige Plattformarbeiter*innen, sowie den Ausbau niedrigschwelliger Informations- und Beratungsangebote.
Kontakt:
Anna-Elisabeth Hampel
a.hampel@minor-kontor.de
Weitere Informationen:
86 Seiten
Bezugsmöglichkeiten:
Diese Publikation wurde im Rahmen des Projektes Chancengerechte Plattformarbeit veröffentlicht.
Das Projekt wird gefördert von der Stiftung Mercator.