PraxisEinblick zur Demokratie im Berufsschulwesen

Dem Berufsschulwesen wird an verschiedenen Stellen ein klarer Auftrag zur politischen Bildung und zur Förderung des demokratischen Zusammenlebens zugeschrieben. In den Landesschulgesetzen und den damit verbundenen Lehrplänen finden sich zahlreiche Bestimmungen – die Kultusministerkonferenz betonte in einem Beschluss vom 06. März 2009 die Bedeutung von „Demokratie als Ziel, Gegenstand und Praxis historisch-politischer Bildung und Erziehung in der Schule“ und setzte diese unlängst als Schwerpunkt im Rahmen ihres Paktes für berufliche Bildung.

In der Praxis stellen sich Fragen der Konkretisierung und der Umsetzung. Das Berufsschulwesen soll neben der Bearbeitung von Fragen der Demokratie etlichen weiteren Aufgaben gerecht werden – die Demokratieförderung erweist sich dabei an vielen Stellen als herausfordernde Querschnittsaufgabe. In der praktischen Arbeit ist oft unklar wer, wie und in welcher Tiefe handeln soll und aktiv werden kann.

In diesem PraxisEinblick schauen wir darauf, wie sich ein demokratischen Miteinander im Berufsschulwesen, trotz aller Komplexitäten, gestalten lässt. Für ein Gespräch zu Gast ist Christina Ewers, Schulleitung am Berufskolleg Senne.

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Datum:

19.03.2026

Kontakt:

Moritz Wöhlbier
m.woehlbier@minor-kontor.de

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Die Fachstelle Demokratie in der beruflichen Bildung – insbesondere im Übergangsbereich wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert

Die Fachstelle arbeitet in Kooperationen mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

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