Frankfurt mitgestalten

Was war das Ziel der Aktivität?

Ziel der Aktivität war, Geflüchteten aus afrikanischen Ländern und Deutschen mit Einwanderungsgeschichte (z. B. mit den Herkunfts- und Bezugsländern Eritrea und Äthiopien) sowie Ehrenamtlichen in der Integrationsarbeit, Informationen über unterschiedliche Gremien zu vermitteln, die wichtige Themen für den Alltag in Frankfurt am Main behandeln. Dazu sollte ein Dialog mit Menschen entstehen, die bereits in Gremien engagiert sind.

An wen richtete sich die Aktivität?

Die Projektaktivität richtete sich an Geflüchtete aus afrikanischen Ländern und Deutsche mit Einwanderungsgeschichte (z. B. mit den Herkunfts- und Bezugsländern Eritrea und Äthiopien) sowie Ehrenamtliche in der Integrationsarbeit. Involviert waren Johannes Löschner (Jugendclub Praunheim, Evangelischer Verein für Jugendsozialarbeit in Frankfurt am Main e.V. und Netzwerk Integration Frankfurt – CoP) sowie Aisha Camara (Elternbeirat Kindergarten Kita Pusteblume Rödelheim und Brentanoschule).

Was wurde gemacht?

Die erste Veranstaltung fand zum Thema Teilhabe und Partizipation von Jugendlichen statt. Interviewt wurde Johannes Löschner (Jugendclub Praunheim, Evangelischer Verein für Jugendsozialarbeit in Frankfurt am Main e.V. und Netzwerk Integration Frankfurt – CoP). Im Fokus des Gespräches standen niedrigschwellige Partizipationsmöglichkeiten von Jugendlichen mit (familiärer) Einwanderungs- oder Fluchtgeschichte sowie Möglichkeiten der Selbstorganisation. Weiterhin angesprochen wurde die offene Jugendsozialarbeit und AG §78 Kinder- und Jugendarbeit als gesellschaftliches Gremium.

Bei der zweiten Veranstaltung erfuhren Eltern, was ein Elternbeirat ist. Dabei wurden sie motiviert, sich aktiver in der Schule zu beteiligen. Interviewt wurde Aisha Camara (Elternbeirat Kindergarten Kita Pusteblume Rödelheim und Brentanoschule). Das Gespräch ging darum, warum es in der Schule einen Elternbeirat gibt, wie er sich zusammensetzt und wie er gewählt wird, wie er die Anliegen der Eltern aufnehmen kann und wie er mit der Schulleitung und anderen Mitgliedern der Schulfamilie zusammenarbeitet.

Am Anfang jeder Veranstaltung begrüßte Zerai Kiros Abraham vom Projekt Moses e. V. die Teilnehmenden auf Deutsch sowie auf Tigrinya.

Die Veranstaltungen wurden auf der Facebookseite des Vereins live übertragen. Während der Live-Übertragung nahmen 60 bis 140 Personen an jeder Veranstaltung teil, danach wurden die Videos mehrere tausendmal aufgerufen.

Laufzeit: 01/01/2020 – 30/09/2020

Modellkommune: Frankfurt am Main

Organisation: Projekt Moses Jugend und Sozialwerk e.V.

Kontakt: info@projektmoses.de

Diese Projektaktivität fand im Rahmen des Projektes BePart – Teilhabe beginnt vor Ort! statt.

Das Projekt wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, der Beauftragten der Bundesregierung für Antirassismus und der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.