BePart

Teilhabe beginnt vor Ort!

Im Rahmen des Projektes sollen Methoden zur Förderung der Teilhabe von Menschen mit familiärer Einwanderungsgeschichte an Demokratie und Gesellschaft konzipiert und erprobt werden. Im Fokus steht ihr Engagement in gesellschaftlich relevanten Gremien auf lokaler, regionaler und überregionaler Ebene.

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Kontakt:

Maëlle Dubois
m.dubois@minor-kontor.de

Laufzeit:

01.06.2019 – 30.09.2021

Webseite: bepart.minor-kontor.de

Sensibilisierung, Empowerment und Bildungsangebote

Um das Interesse an aktiver Teilhabe zu wecken und eine dauerhafte Beteiligung von Menschen mit familiärer Einwanderungsgeschichte an gesellschaftlich relevanten Gremien zu ermöglichen, werden Migrant*innenorganisationen, Bildungsträger und Gremien für vielseitige Aktivitäten in zehn Modellkommunen eingebunden. Die Aktivitäten werden seitens Minor durch Workshops ergänzt. Ein Beirat, zusammengesetzt aus Vertreter*innen der Modellkommunen sowie mehreren Dachverbänden von Migrant*innenorganisationen, stimmt über die Maßnahmen ab und berät das Projektteam.

Vernetzung, Transfer und Nachhaltigkeit

Communityübergreifende Netzwerke sind wichtige Anker für langfristig erfolgreiches Engagement. Durch kommunale Vernetzungsworkshops und Bildungsangebote werden Projektteilnehmende darin unterstützt, ihr Engagement zu verstetigen. Um nachhaltig die Ergebnisse zu sichern, wird im Frühjahr 2021 eine bundesweite, abschließende Fachtagung zur Teilhabe von Menschen mit Einwanderungsgeschichte veranstaltet. Zum Projektende werden die Projekterkenntnisse mit erprobten Praxismethoden und Handlungsempfehlungen in einem Praxisbuch publiziert.

Analyse

Das Projekt wird von Prof. Dr. Andreas M. Wüst und Dr. Elisa Deiss-Helbig wissenschaftlich begleitet, um erfolgsversprechende Ansätze und Instrumente zur Förderung der Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund zu identifizieren. Hervorzuheben ist die im Zuge von BePart veröffentlichte Studie des Forschungsbereichs beim Sachverständigenrat für Integration und Migration zum Ausmaß der Partizipation von Menschen mit (familiärer) Einwanderungsgeschichte dank eigens für das Projekt im Integrationsbarometer eingefügten Items.

Die Modellkommunen wurden so ausgewählt, dass sie in Bezug auf die Größe, die Zusammensetzung der Bevölkerung, die geografische Lage sowie die politische Führung einen ausgewogenen Querschnitt darstellen. Berlin, Essen, Leipzig, Tübingen sowie der Landkreis Osnabrück waren bereits im Vorläuferprojekt Vote D – Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund an der Bundestagswahl 2017 beteiligt.
Die Modellkommunen wurden so ausgewählt, dass sie in Bezug auf die Größe, die Zusammensetzung der Bevölkerung, die geografische Lage sowie die politische Führung einen ausgewogenen Querschnitt darstellen. Berlin, Essen, Leipzig, Tübingen sowie der Landkreis Osnabrück waren bereits im Projekt Vote D zur Förderung der Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund an der Bundestagswahl 2017 beteiligt.

Veranstaltungen und Tagungen

19/04/2021

Gemeinsam vielfältig engagiert!

Stärkung von gesellschaftlicher und politischer Partizipation von Menschen mit (familiärer) Einwanderungsgeschichte

09/12/2019

Vielfalt durch politische Teilhabe gestalten!

Menschen mit Zuwanderungsgeschichte für Gremien auf kommunaler Ebene gewinnen – aber wie?

Workshops

15/03/2021 – 26/03/2021

Workshop-Reihe “Wir gestalten mit!”

Erfahrungsaustausch und Erkenntnissammlung aus der BePart-Praxis

09/06/2020 - 11/07/2020

Learning by Doing

Digitale Umsetzung von Aktivitäten der politischen Bildung für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

2020

Zusammen engagiert – zusammen entscheiden

Kommunale Vernetzungsworkshops

2019 - 2021

Neue Stimmen

Motivation von jungen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte für Gremienarbeit

Das Projekt wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.

Logo der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration