Hidden Stories of Damascene Jews. A collection of the cultural memory of the last generation of Jews in Damascus

Working Paper II

Autorin: Rania Kataf; Herausgeberinnen: Tanja Lenuweit, Anna-E. Hampel; November2020

Im zweiten, englischsprachigen Working Paper des Projekts Der Gang der Geschichte(n) stellt die syrische Dokumentarfotografin Rania Kataf die Ergebnisse ihrer Recherche zu jüdischem Leben in Damaskus vor. 

Rania Kataf spürte dafür Orte, Objekte und Dokumente auf, die von der jüdischen Präsenz in der Stadt zeugen und führte Interviews mit einigen der letzten Jüdinnen*Juden, die noch dort leben oder gelebt haben. Damit liefert sie ein einzigartiges Zeugnis der langen und vielfältigen Geschichte jüdischen Lebens an einem Ort, der einst neben Aleppo das urbane Zentrum des syrischen Judentums war. Dies ist umso bedeutsamer, als Damaskus – der einstige Wohn- und Lebensort – zu einem Ort der Erinnerung wird und nur noch eine Handvoll Menschen über ihre Erfahrungen als Juden in der Stadt sprechen kann: Sie sind (vorerst) die letzte, kleine Generation der noch in Damaskus lebenden Jüdinnen und Juden.  

Das Working Paper gliedert sich in zwei Teile: Im ersten Teil dokumentiert Rania Kataf ihre Recherche anhand ausgewählter Beispiele von Architektur, Objekten und Dokumenten. Den zweiten Teil bilden sechs narrative Interviews. Diese Interviews wurden im Herbst 2019 geführt, drei der Interviewpartner*innen leben noch in Damaskus, drei sind bereits nach Brooklyn (New York City, USA) ausgewandert, wo eine der größten syrisch-jüdischen Diasporagemeinden entstanden ist. Alle Interviews wurden auf Arabisch geführt und von Rania Kataf ins Englische übersetzt.  

Die Publikation wurde von den Herausgeberinnen um ein kontextualisierendes Vorwort und eine Zeitleiste ergänzt. 

Kontakt:

Tanja Lenuweit
t.lenuweit@minor-kontor.de

Weitere Informationen:

66 Seiten

Bezugsmöglichkeiten:

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Diese Publikation wurde im Rahmen des Projektes Der Gang der Geschichte(n) veröffentlicht.

Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft von Bundesaußenminister Heiko Maas.

Das Projekt wird gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Auswärtigen Amt.