Der Gang der Geschichte(n)

Narrative von Zugewanderten über Jüdinnen und Juden, die Shoa und Israel

Das Projekt untersucht Narrative über Jüdinnen und Juden, die Shoah und Israel in Herkunftsländern von Zugewanderten und den entsprechenden Communitys in Deutschland. Ziel ist es, Grundlagenwissen zu gewinnen und dieses für die politische Bildung nutzbar zu machen.

Kontakt:

Tanja Lenuweit
t.lenuweit@minor-kontor.de

Laufzeit:

01.07.2019- 31.12.2022

Mittels fundierter Untersuchungen werden positive wie negative Narrative von Neuankommenden und Zugewanderten bezüglich Jüdinnen und Juden, Judentum, der Shoah und Israel identifiziert. Im Weiteren wird untersucht, welche Resonanz diese mitgebrachten Bilder und Vorstellungen in Deutschland finden und welche Wechselwirkung sie mit in Deutschland vorhandenen Narrativen eingehen.

Einbezogen und sichtbar gemacht werden zudem die Erfahrungen, Erlebniswelten und Bewertungen von Jüdinnen und Juden hinsichtlich alter und neuer Formen des Antisemitismus, ihrer Ängste und Erfahrungen mit Formen des „Othering“ und die Auswirkung von Narrativen auf das eigene Verhalten und die eigene Identität.

Auf Basis der Ergebnisse werden Formate der politischen Bildung gegen Antisemitismus entwickelt. Diese Bildungsmaterialien sollen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren unterstützen, in komplexen, multiperspektivischen und oftmals aufgeladenen Diskursen neue Wege zu finden.

Bis Ende 2020 liegt der Fokus des Projekts auf Narrativen aus Syrien und Polen sowie in syrischen und polnischen Communitys in Deutschland. Ab Januar 2021 werden verstärkt Narrative aus Marokko und Russland sowie den entsprechenden Communitys in den Blick genommen.

Das Projekt „Der Gang der Geschichte(n)“ steht unter der Schirmherrschaft von Bundesaußenminister Heiko Maas.

Das Projekt wird gefördert von der Bundezentrale für politische Bildung und dem Auswärtigen Amt.

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