Das Aleppo meines Vaters

Das Aleppo meines Vaters

Auf den Spuren einer syrisch-jüdischen Familiengeschichte

Die Ausstellung Syrien – Gegen das Vergessen (09.06. – 11.09.2022) im Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum zeigt Spuren des kulturellen Gedächtnisses Syriens. Das jüdisch-syrische Leben ist Teil dieses Gedächtnisses und Forschungsergebnisse aus Der Gang der Geschichte(n) finden sich in der Ausstellung wieder.
Der Workshop ist Teil des Ausstellungsprogramms.

Im Zentrum des Workshops steht die jüdische Familie Chammah aus Aleppo. Deren Geschichte spannt über drei Generationen einen Bogen von der Zeit eines friedlichen Lebens in Aleppo im späten Osmanischen Reich über Erfahrungen von Antisemitismus und staatliche Diskriminierung bis hin zum Leben im US-amerikanischen Exil.

Der Workshop vermittelt einen Einblick in die bislang wenig bekannte, wechselvolle jüdische Geschichte Syriens von der Zeit des Osmanischen Reichs bis zum fast vollständigen Verschwinden jüdischen Lebens im heutigen Syrien. Der familienbiographische Ansatz erzählt syrische Geschichte(n) aus jüdischer Perspektive. Zugleich lädt er zu einer tiefergehenden Auseinandersetzung mit generellen Fragen von Identität, Zugehörigkeit und Zuschreibung ein.

Grundlage des Workshops sind Ausschnitte aus einem Videointerview mit Maurice Chammah, Fotos und Dokumente der Familie sowie ergänzende Materialien.

Foto: © Maurice Chammah

Datum:

29.06.2022: 10:00– 14:00

Ort:

Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln

Kontakt:

Lucas Frings
l.frings@minor-kontor.de

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes Der Gang der Geschichte(n) in  Zusammenarbeit mit dem Rautenstrauch-Joest-Museum Köln statt.

Das Projekt wurde unter der Schirmherrschaft von Außenminister Heiko Maas entwickelt.

Das Projekt wird gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Auswärtigen Amt.

Logo: Bundeszentrale für politische Bildung

Logo: Auswärtiges Amt Rautenstrauch-Joest-Museum