The Uses and Abuses of Holocaust Memory

Workshop im Rahmen des Symposiums “Leben mit dem Holocaust”

Im Rahmen des Symposiums Leben mit dem Holocaust der Barenboim-Said-Akademie in Zusammenarbeit mit AMCHA Deutschland e.V. sind Akteur*innen der historisch-politischen Bildungsarbeit zu einem Austausch im Workshopformat eingeladen.

Der Workshop widmet sich folgenden Fragen:

  • Wie wird die Geschichte der Shoah rhetorisch und politisch genutzt und instrumentalisiert?
  • Wie kann im Rahmen der Holocaust-Education mit Narrativen umgegangen und ggf. gebrochen werden?
  • Wie kann eine zeitgemäße Erinnerungskultur in der Migrationsgesellschaft aussehen, die vereinfachende Geschichtsdeutungen, aber auch sich selbst immer wieder hinterfragt?

Als Anstoß zur Diskussion dienen verschiedene Inputs:
Den Auftakt bietet ein Vortrag des israelischen Historikers Dr. Tom Segev mit dem Titel „The Uses and Abuses of Holocaust Memory“.

Anschließend berichtet Tanja Lenuweit aus dem Projekt Der Gang der Geschichte(n), welches Narrative zu Jüdinnen und Juden, Judentum, der Shoah und Israel in ausgewählten Herkunftsländern von Zugewanderten sowie in entsprechenden Communities in Deutschland untersucht.

Alisa Gadas stellt die Bildungsarbeit von AMCHA und das Projekt Leben nach dem Überleben vor.

Datum:

06.05.2022: 09:00 – 15:30

Ort:

Berlin Mitte

Kontakt:

Tanja Lenuweit
t.lenuweit@minor-kontor.de

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes Der Gang der Geschichte(n) in Zusammenarbeit mit AMCHA Deutschland e.V. statt.

Das Projekt wurde unter der Schirmherrschaft von Außenminister Heiko Maas entwickelt.

Das Projekt wird gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Auswärtigen Amt.

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