Quartiere unter Druck?

Radikalisierungstendenzen und Potentiale politischer Bildung in belasteten Großstadtquartieren

Tobias Stapf und Wassili Siegert, November 2019

Die zunehmende soziale Spaltung und sozialräumliche Segregation in Deutschland spiegelt sich mit all ihren Konsequenzen in bestimmten Wohnquartieren wider. Gesamtgesellschaftliche Entwicklungen wie der demografische Wandel, Migration sowie die regional sehr ungleiche wirtschaftliche Entwicklung wirken sich auf diese Quartiere aus.
Welche Auswirkungen dies in den Quartieren auf den lokalen gesellschaftlichen Zusammenhalt, auf die Entwicklung von Radikalisierungen und auf die Konfliktbereitschaft hat, ist bisher nur wenig analysiert.
Insbesondere im Kontext rapider Veränderungen in der Bewohnerschaft vieler Quartiere im Zuge des Anstiegs der Neuzuwanderung berichten Unternehmen der Wohnungswirtschaft seit 2015 von alarmierenden Herausforderungen.
Anhand aktueller Erhebungen in ausgesuchten Quartieren beleuchtet dieses Working Paper, inwieweit tatsächliche Radikalisierungen und Hinwendungen zum Extremismus von Bewohnerinnen und Bewohnern für ein anwachsendes Bedrohungsgefühl sorgen. Darüber hinaus diskutieren wir potentielle Ansatzpunkte für Angebote der politischen Bildung, um solchen Entwicklungen entgegenwirken zu können.

Kontakt:

Tobias Stapf
t.stapf@minor-kontor.de

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40 Seiten

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Diese Publikation wurde im Rahmen des Projektes „Lösungswege Quartier“ veröffentlicht.

Das Projekt wird durch die Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.