Workshop in der Gedenkstätte Opfer der Euthanasie-Morde

Evaluation eines Bildungsformats

Im Rahmen des Projekts Connect evaluiert ein Team von Co-Forscher*innen Bildungsangebote an Gedenkstätten, die sich auf die nationalsozialistische Geschichte beziehen.

Die Gedenkstätte Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg an der Havel ist die zweite Gedenkstätte, die wir besuchen, um an einem Bildungsformat teilzunehmen.

Themen des Bildungsformats:

Die Geschichte des Ortes und des Geländes;  historischer Überblick, Euthanasie im Nationalsozialismus, Opfer und Täter und um die Konzepte und Umsetzung von Sozialdarwinismus, Eugenik und „Rassehygiene“ im Nationalsozialismus. In der anschließenden Diskussion geht es um Fragen der Täterschaft und Stigmatisierung der Opfer. Aber auch um spätes Gedenken, Kontinuitäten der Ausgrenzung und gesellschaftliche Ausschlüsse heute.

Im Anschluss an das Bildungsprogramm evaluieren die Co-Forscher*innen das Format nach festgelegten Kriterien wie bspw. Konzept, Methode und Sprache.

Die Veranstaltung ist Teil des Projekts Connect – Antisemitismus- und rassismuskritische Geschichtsvermittlung.

Ausschnitt aus einem Plakat mit Foto der Gedenkstätte

Datum:

18.11.2023

Ort:

Gedenkstätte Opfer der Euthanasie-Morde, Brandenburg an der Havel

Kontakt:

Tanja Lenuweit
t.lenuweit@minor-kontor.de

Das Projekt wird von der Bundeszentrale für Politische Bildung gefördert.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz durchgeführt.