Theater Strahl 2017

Ein Theater- und Filmprojekt in Berlin

Durch medienpädagogische Begleitung entsteht eine Dokumentation über den Entstehungsprozess des Theaterstücks „Das wird man doch mal sagen dürfen“. Eine tiefgehende inhaltliche Auseinandersetzung wird über Workshops und Diskussionsveranstaltungen mit den Teilnehmenden angeregt.

Das privat geführte Theater Strahl hat sich auf theaterpädagogische Projekte mit Jugendlichen spezialisiert. Im Rahmen dessen stehen die lebensweltbezogenen Themen junger Menschen im Fokus. Parallel zur Entstehung des Theaterstücks „Das wird man doch mal sagen dürfen“ findet im Rahmen von „Frontaldiskurs“ durch medienpädagogische Begleitung eine Dokumentation über die Entstehung des Stückes statt. Darüber hinaus wird durch Workshops mit den Jugendlichen und Lehrerinnen und Lehrern eine tiefergehende inhaltliche Auseinandersetzung angeregt.

Analyse von Konfrontationssituationen

Ziel des Teilprojekts ist, dass junge Menschen das Medium „Film“ auf medienpädagogischer Ebene kennen- und nutzenlernen. Im Rahmen des Theaterstücks wird sich mit jugendlichen Lebenswelten beschäftigt. Die Teilnehmenden können situativ ihre individuellen Themen einbringen. Als weiteres Ziel sollen junge Menschen durch den Prozess der Situationsanalyse bereits für die Momente der Entstehung von Konfrontationsdynamiken und aufkommender Gewaltpotenziale sensibilisiert werden. Dabei findet eine stetige Reflexion der – auch in Jugendkulturen kontrovers diskutierten – Frage nach der Legitimität von Gewalt in politischen Auseinandersetzungen statt und wird mit Blick auf alternative gewaltfreie Konfliktlösungs- und Handlungsstrategien konstruktiv bearbeitet. Mit einem partizipatorischen Ansatz soll Theater nicht nur für, sondern mit allen Interessierten passieren und von ausgebildeten Pädagoginnen und Pädagogen künstlerisch begleitet werden. Dabei gelingt die reflexive Auseinandersetzung über das Medium Film, indem die Teilnehmenden sich durch Interviews und Gruppendiskussionen mit den Inhalten des Theaterstücks auseinandersetzen. Dabei werden die theatral dargestellten Konfrontationssituationen im Hinblick auf das eigene Verhalten und die eigene Meinung sowie auf politischer Ebene analysiert.

Eine Szene aus dem Stück „Das wird man doch mal sagen dürfen“

Kontakt:

Steckbrief über die wöchentlichen Dreharbeiten:

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Steckbrief über die Informationsveranstaltung von den Teilnehmenden für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren:

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Steckbrief zur Diskussionsveranstaltung „Wie weit würdest du gehen?“:

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„Theater Strahl 2017“ ist Teil des Projektes „Frontaldiskurs“.

Das Projekt wird durch das Programm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch die Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.