Unser Leben

Ausstellung und Veranstaltungsreihe: Berlin als Zufluchtsstadt für jüdische Displaced Persons nach 1945

Mit einem besonderen Fokus auf den Selbstzeugnissen jüdischer DPs erzählt die Ausstellung die Geschichte der drei Berliner DP-Lager und wirft einen transhistorischen Blick auf Berlin als Zufluchtsstadt. Die Ausstellung wird im Tempelhof Museum in Berlin und online gezeigt.

Straßenszene im DP-Lager “Düppel-Center” in Schlachtensee, Berlin 1945-48 © Wiener Library WL6994

Kontakt:

Johanna Blender
j.blender@minor-kontor.de

Laufzeit:

01.05.2021 – 31.12.2021

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Berlin zum Zufluchtsort für Zehntausende jüdischer Displaced Persons. Sie nannten sich she’erit hapletah, „der Rest der Geretteten“. Im zerstörten Berlin wurden drei größere Durchgangslager für jüdische DPs eingerichtet, die sich innerhalb weniger Monate zu selbstverwalteten kleinen Städten entwickelten. Mit einem besonderen Fokus auf den Selbstzeugnissen jüdischer DPs erzählt die Ausstellung die Geschichte der drei Berliner DP-Lager und wirft einen transhistorischen Blick auf Berlin als Zufluchtsstadt.

Die Ausstellung wird vom 03. November 2021 bis zum 31. Januar 2022 im Tempelhof Museum in Berlin gezeigt. Online ist sie zu sehen in dem We Refugees Archiv, einem digitalen Archiv für Flucht in Vergangenheit und Gegenwart.

Im Rahmen des Projekts werden zwei Multiplikator*innen-Schulungen (November) sowie eine Fachveranstaltung (Dezember) zum Thema Berlin als Zufluchtsstadt in Vergangenheit und Gegenwart stattfinden. Die Veranstaltungen werden hier angekündigt.

Veranstaltungen

Das Projekt wird gefördert von der Szloma-Albam-Stiftung und der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

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