Demokratieförderung im Übergangssystem

Bundeszentrale Maßnahmen zur Demokratieförderung im Übergangssystem

Im Kompetenznetzwerk „Demokratieförderung in der beruflichen Bildung“ verantwortet Minor die bundeszentrale Vernetzung, Beratung, Qualifizierung, Analyse, Publikation und Kompetenzentwicklung im Übergangssystem und arbeitet dazu mit Multiplikator*innen, Fachpersonal und jungen Erwachsenen.

Kontakt:

Tanja Berg
t.berg@minor-kontor.de

Laufzeit:

01.01.2020-31.12.2024

Das Kompetenznetzwerk „Demokratieförderung in der beruflichen Bildung“ besteht aus dem Kumpelverein, Minor und dem DGB Bildungswerk BUND. Es entwickelt 2020 bis 2024 auf Bundesebene im Rahmen des Programms „Demokratie leben!“ Modelle der Demokratieförderung in der beruflichen Bildung systematisch weiter. Dabei bezieht es alle Sektoren der Berufsbildung mit ein, also betriebliche und schulische Ausbildung, die Praxisphase im dualen Studium sowie das Übergangssystem.

Minor verantwortet im Bereich „Demokratieförderung im Übergangssystem“ die bundeszentrale Vernetzung, Beratung, Qualifizierung, Analyse, Konzeptentwicklung und Publikation im Übergangssystem und arbeitet dazu mit diversen Akteuren zusammen. Dazu zählen Ausbilder*innen, Lehrer*innen an berufsbildenden Schulen, Akteure im Übergangssystem, pädagogisches Fachpersonal, Multiplikator*innen, Träger im Bundesprogramm „Demokratie leben!“, Jugendverbände, Berufsschüler*innen und Jugendliche im Übergangssystem.

Alle drei Träger des Kompetenznetzwerks arbeiten in ihren Kernbereichen mit einem vierschrittigen Verfahren:

  1. Den Bestand an Ansätzen und Aktivitäten prüfen und evaluieren;
  2. Vorhandene Ansätze weiterentwickeln und ggf. neue Ansätze und Modelle entwickeln;
  3. Bildungsmodelle erproben, evaluieren und unter freier Lizenz veröffentlichen sowie
  4. Akteur*innen in den jeweiligen Teilbereichen der beruflichen Bildung schulen bzw. beraten.

Angesichts lückenhafter Konzepte und Aktivitäten zur Demokratieförderung im Übergangssystem ist es nicht nur unser Ziel, Vorhandenes zu sammeln und weiterzuentwickeln, sondern auch, Lücken zu schließen und für das Übergangssystem relevante Akteure zu vernetzen. Bildungskompetenzen sollen gebündelt werden und mehr Institutionen und Akteure in die Vermittlung demokratischer Handlungskompetenzen für junge Menschen im Übergangssystem eingebunden werden.

„Demokratieförderung im Übergangssystem“ wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und der Bundeszentrale für politische Bildung.